Wenn die Israelis Angst vor Giftgas-Angriffen haben, brummt in einem christlichen Kibbuz mitten im Land das Geschäft. In der Gemeinde Beth El spricht man in der dritten Generation Schwäbisch und wollte eigentlich nie Profit machen. Heute verkauft die Firma ihre Filterschutzanlagen in alle Welt. Und hofft mit den Erlösen auf Erlösung.

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Dass nun sogar Hollywood-Stars in Beth El einkaufen, ist ihm peinlich. „Wir wollen mit diesen Leuten nicht in Verbindung gebracht werden", sagt Jehuda Fehlauer. Dass man ihnen trotzdem den letzten Schrei in Sachen Sicherheit verkauft, ist ein Kompromiss im Namen einer höheren Mission. Mit dem hellen Teint, dem blonden Scheitel, der zarten Statur, wirkt der 41-Jährige etwas kontrastarm in der Mittelmeersonne Israels, scheint fast über dem Boden zu schweben: Der perfekte PR-Mann für einen Betrieb, der seinen Erfolg in Gottes Hand legt.

Die Fabrik steht am Rand des Städtchens Zichron Yaakov, dort leuchtet auf grauem Putz ein Regenbogen, durch den eine Arche fährt, das Logo von Beth El Industries – und somit von 900 Bibeltreuen Deutschen. Man kann sie für Spinner halten, oder für Sektierer, aber sie sind auch ein schwäbisches Erfolgsmodell: Weltmarktführer mit Exporten in 71 Länder bis nach Korea.

Der Verkaufsschlager ist auf den ersten Blick ein Wandschrank, wie er in jedem Einrichtungshaus zu finden ist. Aber nun stemmt Fehlauer die Schultern in die Tür, bis sich ein transparentes Zelt zwischen Furnier und Rückwand ausfaltet. Zum Schutzraum für eine Großfamilie, zwischen Plastikfolie und Eiche rustikal. Ein ausgetüfteltes Filtersystem sorgt dafür, dass man darin atmen kann, während draußen die Welt untergeht. Es hält giftige Gase auch aus Bunkern oder Panzern – und spendet gleichzeitig saubere Luft. Das israelische Verteidigungsministerium und die NATO kaufen bei Beth El ein, die Schwaben wappnen Krankenhäuser, Schulen und Privathaushalte für den Ernstfall.

Es war keine Geschäftsidee, es war ein Rettungsplan, der die Christen nach Israel führte. Emma Berger aus Korntal bei Stuttgart, Röntgenschwester im Zweiten Weltkrieg, saß der Tod schon im Genick, als sie Gott versprach bibeltreu zu leben – wenn er sie denn ließe. Die Strahlen hatten ihr die Leber zerfressen. Im ersten Buch Moses las sie: „Wer Israel segnet, sei gesegnet." Der Überlieferung des Propheten Sacharja entnahm sie, dass auch eine kleine Gruppe von „Gojim", Nichtjuden, bewahrt werde, die friedlich unter dem auserwählten Volk lebt.

Sie sammelte Spenden und wanderte Ende der Fünfziger mit ihrem Bibelkreis nach Israel aus. Die Schwaben lebten zunächst von der Landwirtschaft und buken Brot. Sie hielten sich an ihre Prämisse, nicht mit ansässigen Firmen zu konkurrieren, nichts herzustellen, was es im Land schon gab – es sei denn zum Eigengebrauch. Man warf trotzdem Steine auf die Eindringlinge. Hielt sie für Missionare, Nazis, oder beides zugleich. Die Deutschen schotteten sich ab.

Bei Jeremia las Emma Berger: „Denn der Tod ist durch unsere Fenster gestiegen." Das passte gut zu ihrer Vision: Sie hatte von einem Kästchen geträumt, von dem sie glaubte, dass es das Gas neutralisieren könne, das bei einem ABC-Angriff eintritt. Ein Apparat, aus dem im Ernstfall Luft strömt, die nicht nach Tod schmeckt. In Bunkern war man damals zwar sicher, aber nur ein paar Stunden, dann erstickte man qualvoll.

1984 starb Emma Berger, ohne die Ankunft des Herrn erlebt zu haben. Was von ihr blieb, ist die größte nichtjüdische Gemeinschaft Israels, und ein Gesetz: Das Lex Emma Berger. Die Gründerin hatte soviele Güter zugekauft, dass es dem jungen Staat Angst und Bange geworden war. Seitdem darf Land nur noch an Ausländer verkauft werden, wenn vorher eine Kommission zugestimmt hat.

Zichron Yaakov ist eine Kleinstadt in der Taille Israels, wo das Land im Korsett aus Mittelmeer und Westjordanland ganz schmal wird. Beschaulichkeit, Weinberge, Beth El: Wenn man in den Straßen nach den Deutschen fragt, kennt zwar jeder die Fabrik, aber niemand scheint genau zu wissen, wo sie leben. Das Gemeindehaus liegt versteckt in einem hügeligen Wohngebiet mit gepflegten Vorgärten, daneben ein Altersheim: Bethanien. Es ist gut besetzt – die Mitglieder von Beth El werden sehr alt.

„Weil wir vor uns vor Einflüssen von außen schützen", sagt Fehlauer. Außen, das ist Fernsehen und Internet, aber auch das Land, in dem sie sich eingerichtet haben. „Wir leben hier wie in einem Naturschutzgebiet", sagt Abigail Messerle und genießt einen Augenblick die Sonne, zwischen Geranien und einem Rehkitz aus Porzellan, bevor sie in den düsteren Gängen ihre Runden dreht, Medikamente und freundliche Worte verteilt. Verwandt ist die 23-jährige Pflegerin mit den meisten Heimbewohnern. Sie trägt das lange Haar geflochten und einen Rock, der ihre Waden bedeckt. Abigail schwätzt Schwäbisch als komme sie von der Alb. Dabei ist ihre einzige Erinnerung an Deutschland ein Imbiss-Stand, der „Göggele" verkauft. Es war nur ein sehr kurzer Besuch.

Es scheint, als ob die Gemeinschaft sich am liebsten selbst in den Schutz ihres Schrankzelts verkriechen würde. Doch Fehlauer wiegelt ab: „Wir wollen kein chemisch reiner Raum sein, eher ein stabiles Immunsystem."

Ein System, das aus drei Körperschaften besteht: 14 Brüder oder Älteste bilden die geistliche Führung. Diese Prediger werden berufen, nicht gewählt. „Um keine Politik reinzubringen." Fragen des täglichen Lebens bestimmt das Sekretariat, das alle drei Jahre von der Vollversammlung gewählt wird. Und dann ist da noch die Industrie mit sieben Firmen in Israel, einer in den USA, dem Hauptsitz in Zichron Yaakov.

Abigail ist eines der Rädchen, ohne das die Gemeinschaft nicht funktioniert, und damit das Unternehmen nicht. Wie alle in Israel aufgewachsenen Mitglieder hat sie die private Schule auf dem Fabrikgelände besucht. Hier werden die Kinder von Beth El geschliffen für ihren Platz in diesem Mechanismus aus Industrie und Glauben, lernen erst Schwäbisch, dann Hebräisch – dann Schaffen. Schullektüre sind die Bibel und technische Fachliteratur, für die Jungs.

„Es findet sich für jeden ein Platz. In der Waschküche, oder in der Landwirtschaft, einige Mädchen wollen auch Lehrerinnen werden, die studieren dann hier oder in der Schweiz", sagt Fehlauer. Wer darf studieren? „Das entscheiden gewisse Gremien." Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass Frauen religiöse Führer werden, fügt er schnell hinzu – aber derzeit seien es eben Männer. „Es ist doch so, je größer eine Familie wird, desto mehr Regeln braucht es."

Im Netz findet man nicht viel zu Beth El, ein paar wohlgesonnene Artikel in jüdischen Zeitungen. Und einen Blog: Wegen einer dieser Regeln sei er vor sechs Jahren aus dem Kibbuz ausgeschlossen worde, schreibt Johann Blake. Weil er sich weigerte, die ihm zugewiesene Arbeit zu übernehmen. Er macht Beth El schwere Vorwürfe: Dass die Kibbuz-Form nur Papiersache sei. Weil man so Anrecht auf staatliche Leistungen habe. Insgeheim sei es aber erlaubt, privates Vermögen wie ausländische Bankkonten zu behalten. „Es ist kein Geheimnis, dass Beth El der reichste Kibbuz in ganz Israel ist." Verfügung über den gemeinsamen Besitz hätten aber ausschließlich die Ältesten als Aktionäre. Er glaubt, die Gemeinschaft verzichte heute nur aufs Missionieren, weil sie Angst vor Repressalien seitens der Behörden habe. Bei einem Treffen mit Minister Benjamin Ben-Eliezer drückte sich der Geschäftsführer von Beth El so aus: „Was wir hier machen, soll dem Land dienen und nicht unsere Taschen füllen. Wir sind aus reichen Ländern hierhergekommen. Uns fehlt es an nichts."

Jehudah Fehlauer war 20, als er aus Korntal kam. 36 Mal hatten seine Eltern die Gemeinde im Heiligen Land zuvor besucht. Auf beiden Seiten wollte man sicher sein, dass die Motive stimmen. „Da ging man dann mit, das war keine Frage", sagt er. Man, das ist er.

Fehlauer deutet auf ein Produktionsband. „Geht alles direkt nach Afghanistan", Klimaanlagen für den Boxer, ein Transportfahrzeug der Bundeswehr. Die Erlöse fließen in immer neue Firmen, „wenn Gott eine Tür öffnet." Die Schwaben liefern inzwischen auch Siemens und Philipps zu, stellen eine Kraftstoffspritzeinlage her, die in fast allen Linien-Flugzeugen steckt, außerdem Notstromaggregate, Hydraulikzylinder.

Hinter Fehlauer stapeln sich verschweißte Ventile, kindskopfgroß. Sie sollen bald in den U-Bahn-Stationen von Singapur verhindern, dass bei einer Explosion weder die Druckwelle durch den Raum fährt, noch die Vakuumwelle danach. Das Ventil reagiert in einer Millisekunde. „Hätte Fukushima unsere Ventile benutzt, wäre das Reaktorunglück nach dem Tsunami nicht passiert", sagt Fehlauer.

Hatte Beth El Industries vor 18 Jahren noch um die hundert Mitarbeiter, sind es inzwischen zehn Mal so viele. Der Umsatz des Exportgeschäfts erlaubt es, die Israelis mit ABC-Schutz-Anlagen zum Herstellungspreis zu versorgen.

„Die Beziehungen zu Israel sind so eng, dass ich es nicht weiter ausführen kann", sagt Fehlauer und lächelt, als sei ihm Anzügliches herausgerutscht. Und seltsam ist es ja auch. Dass die Deutschen die Juden in ihrem eigenen Land ausgerechnet vor Giftgas schützen wollen, um sich selbst zu erlösen. Vielleicht erzählt Fehlauer deshalb lieber eine nüchterne Version der Gründungslegende. Um von dem unguten Gefühl abzulenken, dass in der kleinen Stadt am Meer religiöse Entwicklungshelfer ihr Kontrollzentrum aufbauen. „Man wollte autark sein, aber alles war fremd." Bei administrativen Problemen ließ sich die Gemeinschaft von einem Israeli helfen. Einem der wenigen, der nicht mit Steinen warf. Zufällig war der Mann als Reservist zuständig für Schutzräume. Er habe gedrängt: „Macht doch in diesem Bereich was für unser Land!"

1973 entwickelte Beth El die erste Generation Filter und präsentierte sie dem Verteidigungsministerium. „Hirnrissig", befanden die Israelis. Zunächst. Doch als mit dem ersten Golfkrieg auch die Zivilbevölkerung zur Zielscheibe wurde, interessierte man sich plötzlich für das, was die Deutschen in ihrer kleinen Fabrik bauten. Später wuchs die Angst vor einer Atombombe aus dem Iran. Und jetzt ist da die Furcht vor Gas aus Syrien.

Wenn man Abigail fragt, wieso Beth El so erfolgreich ist, wird sie sagen: Weil gesegnet sei, wer Israel segnet. Fehlauer liefert die weltliche Übersetzung: „Viele Entwicklungen kamen überraschend, aber wir haben immer aufs richtige Pferd gesetzt." Eine dieser Entwicklungen war 9/11. Als sich plötzlich alle Welt gegen Terrorakte schützen wollte, stellte man in Beth El das erste Mal israelische Mitarbeiter ein, um den Aufträgen Herr zu werden. Mit dem Erfolg entstand ein zweiter Rettungsplan: Arbeitsplätze schaffen, derzeit für 600 Israelis.

„Vielleicht ist es gut, dass wir so isoliert waren", sagt Fehlauer. Auf diese Weise sei Beth El Industries unbeeindruckt von bestehenden Technologien eigenen Ideen nachgegangen. Er lässt den Mauspfeil über eine Powerpoint-Collage tanzen. Dingo, Piranha, Mungo und wie sie alle heißen, in über 120 Fahrzeugtypen von Armeen aus aller Welt – nur nicht in arabischen selbstverständlich – steckt der kleine Zauberkasten.

Es ist das Dilemma von Beth El Industries. Je größer die gefühlte Bedrohung Israels, umso besser laufen die Geschäfte, umso mehr Geld kann die Gemeinschaft in die Entwicklung ihrer Technologie stecken. Doch umso komplexer wird der Apparat, werden die moralischen Entscheidungen. Entspricht es noch der Vision, Panzer zu rüsten? Die Gemeinschaft Beth El fordert von der Firma Beth El, dass wenigstens 50 Prozent der Produktion in den Zivilschutz gehen. „Ich weiß nicht, was schwieriger ist: Den Kunden von einem Auftrag zu überzeugen oder die Brüder", sagt Fehlauer. „Darf man einem Soldaten eine Brezel verkaufen?"

Apropos. Auch im Nebengebäude, ein paar Schritte über den Hof, läuft die Produktion auf Hochtouren. Ein Mann im Rentenalter schiebt heiße Bleche in ein Regal, darauf kringeln sich goldbraun: Brezeln. „Nach original schwäbischem Rezept." Außerdem werden im Haus Nackenhörnchen genäht und ein Outlet verkauft Pralinen und Marmelade, Marke „Aunt Berta's" – auch an die israelischen Reisebusse, die jede Woche kommen, um sich neben den koscheren Brezeln diese verschrobenen Deutschen anzugucken. Die Firma bietet sogar Führungen an. Die Israelis scheinen es mit Humor zu nehmen. Sie interessieren sich mehr für das Liebesleben der Freikirchler als für Feinheiten ihrer Technologie. Auch die Nachbarn sagen nichts Schlechtes. In Zichron Yaakov ist Beth El der größte Arbeitsgeber. Und die Schwaben sind auch nur eine der vielen Inselgemeinschaften Israels.

Die kleine Fabrik neben der großen Fabrik ist nicht dazu da, um das große Geld zu machen, sondern um die Alten von Beth El zu beschäftigen – damit sie sich gebraucht fühlen, wie es heißt. Damit sie so biblisch alt werden wie auch die Großmutter von Michael Fuchs.

Der semmelblonde Vetter von Jehuda Fehlauer und Schwager von Abigail Messele wirkt nicht so zart wie sein Cousin. Man kann ihn sich gut in einer Pfadfinderkluft vorstellen. Sein halbes Leben hat der 33-Jährige in Israel verbracht, die andere Hälfte in Freudenstadt im Schwarzwald. „Ich hab das völlig gekappt", sagt er. Dabei war er mit seinen Inline-Skates gerade Meister in der Halfpipe geworden, hatte schon einen Ausbildungsplatz bei Siemens in der Tasche. Aber die Eltern hatten zwanzig Jahre auf den Ruf aus Israel gewartet: Der Vater verkaufte seine Chemiefabrik mit 70 Arbeitern, das Haus und fünf Autos.

Wenn Freunde aus Deutschland fragen, wie es sich lebt, als Teil dieser selbsternannten „Rettungstruppe", sagt er: „Das Verhältnis zwischen uns und den Juden ist ein absolutes Vertrauensverhältnis. Sie sehen, dass das ganze Werk auf tiefem Glauben, Liebe und Überzeugung basiert."

Geschäftsmann ist Michael Fuchs nun doch geworden, aber einer, der keine 200 Euro Taschengeld im Monat bekommt. Miete, Strom und Essen zahlt der Kibbuz. Fleisch, Obst, Gemüse werden wöchentlich ausgegeben, wie es in israelischen Kibbuzim vor der Privatisierung üblich war. „Vom Camembert zum Tilsiter, wir produzieren alles selbst."

Die Vorzüge der Gemeinschaft preist er an wie ein Reisekaufmann: Das Wohnhaus könne man sich bei der Immobilienstelle aussuchen, drei Volleyballplätze gebe es, einen Fahrzeugpool mit Hunderten von Autos, eine Tankstelle, ein internes Handy-Netzwerk – kostenlos natürlich, jedem Neuankömmling werde ein Telefon ausgehändigt, in dem alle Kontakte bereits eingespeichert sind. Hier rauche keiner, es gebe keine Scheidungen – „aber nicht weil es verboten wäre", fügt Fuchs rasch hinzu: „Es passiert einfach nicht."

Es ist nur ein kurzer Spaziergang vom Altenheim zum Gemeindehaus, aber plötzlich wirkt Fuchs unsicher, weiß nicht, ob es ihm erlaubt ist, Fremde durch das Gebäude zu führen.

In dem Spitzgiebel-Bau fühlt man sich ein wenig wie Alice im Wunderland nach dem Schrumpftrank. Oben der Predigtsaal, unten ein Bunker, dazwischen ein Speisesaal, in dem täglich für 800 Leute das Essen gerichtet wird. In der Küche hängen Schneebesen mit Spindeln wie Luftballons. Keine Kreuze, keine Bilder, nur Tafeln, die den Weg in die „Splitterschutzzone" weisen. Draußen findet er seine Lässigkeit wieder: „Hier geht schon was", sagt er: „Hier leben keine Schluffis, das gefällt mir!"

Abigail Messerle beendet ihre Abendrunde im Altenheim, sieht nach Frieda und Elisa, die sich auf dem Sofa über ein Gesangbuch beugen – kaum zu hören ist ihr Gotteslob. Carl begleitet die Frauen mit heiserem Bass. Er gehört zu den paar Kanadiern, die neben einigen Ungarn und Schweizern ebenfalls nach Beth El gefunden haben. Zwei seiner Söhne sind mit Abigails Schwestern verheiratet. „A good girl", lobt er, als sie Frieda das Kopftuch richtet. „In Kanada sind wir ja alle verwandt. Es war an der Zeit, dass wir uns mischen."

(erschienen unter anderem in Stuttgarter Zeitung)