Der Busbahnhof von Tel Aviv ist ein Koloss – und viel mehr als ein Knotenpunkt von Reiserouten. Auf seinen sieben Etagen hat sich eine Stadt in der Stadt entwickelt. Die ist so spannend, dass es darin sogar Führungen gibt.

Busbahnhof Zeit Fazekas zum pdf der Story in Die Zeit...

Fünfter Stock. Ein junger Mann steht auf einer Bretterbühne und schmiegt sich an seinen Kontrabass. Milchiges Licht fällt durch eine Plastikfolie, welche die Fensterscheiben ersetzt. Aus dem Bauch des Basses gluckert eine sehnsüchtige Melodie. Die Rückwand der Bühne bildet ein buntes Mosaik aus Buchrücken. Alle 30 Sekunden zittern die Bücher, dann schaudert die Betondecke, und der Bass wird von etwas übertönt, das klingt wie ein sehr zorniges Gewitter. Der Musiker lässt sich davon nicht aus dem Takt bringen.

Das Grollen kommt nicht aus dem Himmel, sondern von Reisebussen, die ein Stockwerk weiter oben über die Betondecke rollen: Die Konzertbühne befindet sich im Neuen Zentralen Busbahnhof von Tel Aviv. Etwa 80 000 Menschen kommen täglich hier an oder brechen auf, zu Nahverkehrszielen oder nach Jerusalem und Eilat am Roten Meer. Doch der Busbahnhof, der zweitgrößte der Welt nach Neu-Delhi, verknotet nicht nur Reiserouten. Er ist ein ganzer Kosmos, bevölkert von Künstlern, Immigranten und Soldaten. Man kann hier eine Konzertbühne finden und in ein geheimnisvolles Schattenreich hinabsteigen. Wer auf Entdeckungstour geht, fühlt sich oft wie Alice im Wunderland – unterwegs in einer Parallelwelt mit eigener, verwirrender Magie.

Sie entstand, weil Planungswahn in Wahnsinn kippte. Aus zunächst zwei anvisierten Etagen wurden durch wechselnde Besitzverhältnisse sieben, vier über und drei unter der Erde; aus einem schlichten Busbahnhof wurde ein megalomanisches Einkaufsparadies mit 1500 Läden, Grünflächen und Erholungsinseln. Die Bauphase dieses Kolosses zog sich knapp drei Jahrzehnte hin, wegen Mauscheleien, Korruptionsskandalen, Kriegen. Und in den Jahren seit der Eröffnung 1993 gingen viele Designershops wieder pleite.

Inzwischen steht die Hälfte der Läden leer, in den anderen konnte sich dank günstiger Mieten und chaotischer Besitzverhältnisse ein Gegenpol zum restlichen Tel Aviv frei entfalten.

Schon auf dem Weg ins südliche Viertel Neve Sha'anan, in dem der Bahnhof liegt, übertritt man irgendwann eine Grenze. Auf der Höhe des Lewinski-Parks ist man bereits mittendrin im anderen Tel Aviv, auf der Schattenseite. Afrikanische Flüchtlinge liegen auf den Grünflächen, schlafen in den Tun- nels und auf den Rutschen des Spielplatzes. Die Neve-Sha'anan-Straße, Hauptstraße des Viertels, ist gesäumt von gestohlenen Mountainbikes – Schwarzmarktware wie die Mobiltelefone, die Hehler auf Anfrage aus der Tasche ziehen. In den Bars kauen Sudanesen Khat, eine Droge aus dem Jemen, während sie auf Stundenjobs warten. Ein übles Viertel mit hoher Gewaltrate – so stellen es zumindest die Boulevardblätter dar und Politiker, die gegen den Flüchtlingszuzug wettern.

Der Busbahnhof ist von außen ein fensterloser Koloss, von dessen obersten Stockwerken sich Auffahrten wie graue Riesenschleifen in den Stadtverkehr hinunterfressen. Doch schon hinter dem Haupteingang in der Lewinski-Straße 118 wird es urplötzlich bunt: ein Korridor, zugewuchert mit Ständen, bei dem es sich genauso gut um einen Straßenmarkt in Manila handeln könnte. Frittierte Teigtaschen und süßer Reispudding werden angeboten, Plakate kündigen Karaoke-Wettbewerbe für den Abend an.

Philippinische Einwanderer haben sich die Etage erobert, die hier vierter Stock heißt, aber eigentlich das Erdgeschoss ist. Das zeigt der Übersichtsplan an einer Wand, der allerdings wenig Übersicht bietet: Es sind nur die Toiletten und ein Schutzbunker im untersten Stock eingezeichnet. Und die Busterminals in den obersten Etagen, die sechster und siebter Stock genannt werden, aber der dritte und vierte sind. Wenn man aus dem Korridor in die Haupthalle tritt, wähnt man sich in einem Gemälde des niederländischen Künstlers M. C. Escher. Über den Besuchern erstreckt sich ein Durcheinander aus Brücken, Schrägen, Rolltreppen und Rotunden, die in allen möglichen und auch vermeintlich unmöglichen Richtungen verlaufen.

Den Stil hatte sich der Architekt Ram Karmi von Le Corbusier abgeguckt, man nennt ihn nicht ohne Grund Brutalismus. Unter dem Wahnsinn aus Winkeln schiebt man sich in einem Gewusel aus Soldaten, Rucksacktouristen und Büroangestellten weiter in die Halle. Staunt – und wünscht gleichzeitig, jemand nähme einen auf diesen surrealen Planeten ein bisschen an der Hand.

Glück hat, wer Mendy Cahan begegnet. Cahan, 52 Jahre, Schauspieler, Lebenskünstler und Philanthrop, streift oft durch die Station und reicht seine Hand: »Leute suchen manchmal vierzig Minuten nach ihrem Bus, dann führe ich sie hin. Immerhin wohne ich hier schon fast. Das Chaos hat aber auch seine gute Seite – gerade hier kann Neues entstehen. Komm mal mit!«

Über eine kaputte Rolltreppe steigt er voran in den fünften Stock, weg von der Halle und durch graue Korridore, vorbei an schmierigen Schaufenstern, die nur noch herausgerissene Kabel, umgeworfene Stühle oder einen Stapel vergessener T-Shirts präsentieren. Der einzige Hinweis, dass man sich nicht in einem Endzeitdrama befindet: ein Ladenlokal, randvoll mit Bobbycars und Buggys. Hinter einer gut gesicherten Stahltür daneben spielen hundert Kinder, Afrikaner, Philippiner, Sri Lanker – ein Kindergarten von Einwanderern. Und dann hört man den Kontrabass.

Das Spiel dringt aus einem weiteren Schaufenster, das mit Konzertplakaten und Flyern zugeklebt ist. Dahinter öffnet sich ein Raum mit hoher Decke, Orientteppichen, einer Bühne, auf der der Musiker steht, und vielen Regalen an der Wand. 40 000 Bücher wackeln darin im Rhythmus des Busfahrplans. Ihr Inhalt: klassische Literatur, Groschenromane, biologische Studien, Witze, Theaterstücke. Alles auf Jiddisch. Die Sprache ist Mendy Cahans Passion, er möchte den Menschen zeigen, dass sie mal eine Weltsprache war. Vor acht Jahren richtete er an diesem Ort sein Kulturzentrum ein. In einem vergessenen Hinterzimmer, einer Ruine ohne Fensterglas, durch die der Wind pfiff und die Vögel huschten.

Heute kommen Musiker wie Tal, der Mann am Kontrabass, täglich zum Üben. Schulkinder platzen herein und fragen, ob sie auf der Bühne ein Theaterstück aufführen dürfen, ein polnischer Medizinstudent stöbert in jiddischen Lehrwerken. Einmal in der Woche finden Konzerte statt, von elektronischer Musik bis Klassik, von Heavy Metal bis Klezmer mit vergessenen Liedern. »Wir nehmen den Talmud und lesen ihn modern«, sagt Cahan. »Wir machen Hip-Hop auf Jiddisch.«

Ein Museum und Kulturzentrum für diese Sprache – ausgerechnet in einem Bau, den die meisten Tel Aviver mit israelischem Pass nur betreten, um möglichst schnell wegzukommen? »Wir Juden waren Hunderte von Jahren in der ganzen Welt verstreut, ohne Establishment, Armee, Regierung«, sagt Cahan, während er sich eine Zigarette dreht: »Wohin passt mein Fundus also besser als hierher – an diesen Ort der Durchreise? Ins Viertel der Einwanderer?«

Er versucht, seine Veranstaltungen auf den frühen Abend zu legen, damit die Gäste vor neun wieder aus dem Gebäude kommen. Vor allem nachts gilt Neve Sha'anan als gefährliches Pflaster. »Andererseits gibt es im Bahnhof 120 Sicherheitsleute. Er ist also vielleicht der am besten geschützte Ort der Stadt, sobald man einmal drin ist. Eine Art Blase.«

Dafür, dass die Blase nicht platzt, sorgt Miki Ziv, der Manager des gesamten Bahnhofs. »Miki, der Held«, wie ihn Cahan nennt, hat sein Büro ebenfalls im fünften Stock. Am linken Ohr den Telefonhörer, rechts das Smartphone, koordiniert er sämtliche Sicherheitsleute und die 40 Putz- kräfte, überwacht die Ladenlokale, begleitet Pleiten, versucht, neu zu vermieten. Ziv ist eine Art Bürgermeister: Er betreut die Anliegen einer Synagoge, einer afrikanischen Kirche, einer philippinischen Gemeinde, einer Ambulanz für Geschlechtskrankheiten, einer Augenklinik und des Kindergartens für Immigranten.

Wenn Miki Ziv das Gefühl hat, vollends den Überblick zu verlieren, steigt er in den siebten Stock, wo die Nahverkehrsbusse auf einer Plattform ankommen und starten. Während die Passanten aus der Tür einer Wartehalle in den Bus drängeln, wirkt die Rangierfläche wie ein weitläufiges Gipfelplateau. Dort genießt Ziv die Aussicht, die grünen Flecken im Süden und die glitzernden Neubauten im Norden der Stadt. Er fühlt sich dann wie der Kapitän eines Segelschiffs und lässt sich den Kopf frei pusten.

Einer der Busse ist bereits in Rente und wild mit Graffiti besprüht. »Kunst ist das Einzige, was hier etwas ändern kann«, glaubt Ziv. Die Leute anlocken, das Image der Station wandeln und damit vielleicht das des ganzen Viertels. Ziv versucht deshalb auch, die leer stehenden Räume in der fünften Etage, die einzigen mit Tageslicht, als Studios an Künstler zu vermieten. Und in der Halle im siebten Stock hat Ziv eine Galerie eröffnet – seit einem Jahr toben sich Street-Art-Künstler an den Wänden aus. Junge Kreative, fasziniert von der urbanen Groteske, nutzen den Bahnhof als Abenteuerspielplatz.

Sie fügen sich problemlos ein zwischen den paar Hundert Migranten, Entwurzelten und Menschen, die zwischen allen Stühlen sitzen. Für sie ist der Bahnhof eine Ersatzheimat geworden. Im vierten Stock steht Nasima hinterm Tresen, sie trägt die Tracht des kleinen Volks der Drusen, einer israelischen Minderheit. Ihr Restaurant, ausgestattet mit einer Kochplatte, einem traditionellen Taboun-Ofen und zwei Kühlschränken hinter einem Klapptischtresen, ist seit zwölf Jahren eine geschätzte Institution. An den Plastiktischen sitzen Männer im nervösen Neonlicht und schicken Rauchringe empor. Die wabern träge durch die Luft, bis sie von Röhren eingesaugt werden, die aussehen, als hätte sie sich der Kulissenbildner einer frühen Star Wars-Episode ausgedacht. Die Männer treffen sich hier jeden Mittag auf einen Teigfladen mit tuchgeschütteltem Käse oder einen Mokka zur Kippe. Mosche, ein Israeli, der mit einer Philippinerin verheiratet ist und in seinem Büro Zeitungen für die Immigranten verlegt, sagt: »Wir im vierten Stock sind eine Familie.«

Auch Alex gehört irgendwie dazu, der russische Buchhändler mit Rittermähne, der gern vor seinem Laden sitzt und Tolstoi auf Kyrillisch liest, damit es wenigstens einer noch tut. Die Besitzverhältnisse und Befindlichkeiten im Bahnhof sind so komplex, dass viele Parteien sich miteinander arrangiert haben und allmählich organisch zusammengewachsen sind zu einem großen bunten Ganzen. »Das erste halbe Jahr habe ich mich jeden Tag verirrt auf dem Weg zur Arbeit«, sagt Oren, der eine der zwei philippinischen Banken auf der Etage führt. »Da merkte ich: Das hier ist nicht Israel, das ist die ganze Welt unter einem Dach.«

Diese Welt hat ihre eigene Unterwelt. Ihre versunkenen, stillgelegten drei Etagen, in die sich kaum jemand mehr verirrt. Elad Horn, ein schlaksiger Jungarchitekt, hat sie erforscht wie ein Höhlenkundler und leitet nun Führungen durch den Untergrund. Vom dritten Stock geht es hin- ter einer Stahltür eine bröselige Treppe weiter hinunter, mit jedem Schritt fällt das Atmen schwerer. Es riecht nach Raubtierhaus. Taschenlampen darf man nicht einschalten: Eine riesige Fledermauskolonie hängt in fiepsenden Trauben von der Decke des verlassenen Bustunnels. Die Stadt hat ihn zum Naturschutzreservat erklärt.

Elad Horn will die Fledermäuse nicht zu lange stören. Flüsternd führt er die Gruppe weiter durchs Dunkel. Diese Unterwelt, erzählt er, entstand durch eine Fehlplanung: Ursprünglich befanden sich in Etage eins und zwei die Stationen für den Nahverkehr. Der Entwurf des Architekten Ram Karmi sah versteckte Fahrstühle und weitläufige Wege vor, sodass Reisenden keine Wahl bliebe, als an vielen Geschäften entlang hinabzuwandern und auf dem Weg zum Bus ihr Geld auszugeben. Doch die Luft unten wurde so unerträglich, dass die lokale Busgesellschaft sich bald weigerte, weiter von hier aus zu operieren.

Deswegen setzte man ein weiteres Stockwerk für den Terminal oben auf das Gebäude; und es gab es keinen Grund mehr, durch die unterirdischen Etagen zu flanieren. Die Ladenbesitzer in den unteren Etagen gingen einer nach dem anderen pleite. Treppauf, treppab gelangt man von den Fledermäusen in ein Labyrinth aus Gipskartonwänden. Jetzt mit angeknipsten Lampen, ducken sich die Besucher unter Kabelknoten, die aus der aufgebrochenen Decke hängen, öffnen Türen, spähen durch Löcher im Boden, entdecken eingemottete Flipperautomaten, stöbern wie Kinder im Schutt verschachtelter Geschäftsräume. Dann kommt wieder eine Stahltür. Diesmal muss Horn einen Security-Mann rufen, um aufschließen zu lassen.

Kaum einer weiß noch, dass hier einmal eine mondäne Wartehalle lag, mit Theatern, Fressmarkt und boutiquengesäumten Straßen. Sinnbild des Verfalls ist die Rote Plaza: eine lackrote Sitzgruppe, umgeben von zerpflückten Garnituren aus Kunstpflanzen, auf die eine Abluftablage den Geruch von Frittierfett herunterbläst.

An einer Brüstung blickt man schließlich hinab in einen großen Raum im untersten Stock und begreift, dass man auf einer Art Aussichtsbalkon steht. Wie in einem Flughafen drängten sich unten einmal Passagiere an einem Dutzend Gates durch Boardingtunnels in die Busse auf der Straße. Die Szenerie wirkt wie eingefroren, eine altmodische Setztafel zeigt immer noch die Abfahrtszeiten, in den Mülleimern stecken leere Tüten.

Manchmal dröhnen noch schwere Gummiabsätze über das schwarz-weiße Fliesenmuster: Einer der Bustunnels dient bis heute dem Truppentransport, einmal in der Woche fahren einheimische Soldaten von hier zu ihren Einsatzorten. Und in Krisenzeiten sind an diesem versteckten Ort 200 Mann stationiert, um die Sicherheit der Bürger zu koordinieren.

2012 steuerte das Militär angeblich von hier aus die Bombardierung des Gazastreifens. Und das direkt neben einem ausgedienten Kinokartenhäuschen, hinter dem ein Bereich mit sechs Kinosälen liegt. Elad Horn zeigt darauf und sagt: »Hier merkt man, wie romantisch der Architekt sich das mal vorstellte: Nachdem man die Liebsten zum Bus gebracht hat, winkt man vom Balkon und geht noch in die Matinee-Vorstellung.«

Der Geruch in einem der Kinosäle erinnert an ein Buch, das man auf dem Dachboden gefunden hat, der Plüsch in den Sesseln ist grau vor Staub. »Aber die Technik funktioniert noch wie vor 30 Jahren«, sagt Horn. Figuren aus Leuchtröhren an der Wand – ein Cowboy mit Pimmel und eine Indianerin mit Brüsten – wiesen einst den Weg zur Toilette: Als man hier den Wartenden die Zeit vertreiben wollte, war Kino noch Western. Doch das Einzige, was wirklich angenommen wurde, waren die Pornos, die man später zeigte. Bis sich auch das nicht mehr lohnte.

Das Kino ist nicht weit vom vielleicht sichersten Ort der Stadt: Direkt darunter befindet sich der Bunker. Er bietet 15 000 Menschen Platz, und die schwere Tür lässt sich versiegeln. Vor der Eröffnung der Busstation, als der Golfkrieg ausbrach, erinnerten sich die Bürger daran, dass irgendwo in dem unfertigen Bahnhofskoloss ein Bunker lag. Es war das einzige Mal, dass sie hier freiwillig Zuflucht suchten.

Inzwischen sind sich die Tel Aviver in keinem Punkt so einig wie im Hass auf den Bahnhof. Doch ob sie ihn mögen oder nicht: Bleiben wird er. Wenn man ihn abreißen ließe, verschwände Tel Aviv zwei Wochen lang in einer Staubwolke. Falls man ihn überhaupt zerstören könnte: Er wurde aus dem kompaktesten Beton gebaut, der in den Sechzigern zu bekommen war. Da außerdem Abriss wie Neubau viel Geld kosten würden und die Besitzverhältnisse so unübersichtlich sind wie das Gebäude selbst, drückt sich die Stadt lieber um eine Entscheidung.

Elad Horn ist froh darüber, er spricht liebevoll von diesem magisch-monströsen Klotz. »Es ist ein Ort, der zur Heimat für Hunderte von Menschen wurde, die hier arbeiten und leben. Kein gewöhnlicher Ort, aber Zuflucht für viele, die anderswo keinen Platz finden«, sagt Horn, als die Gruppe nach der Führung noch auf den Plastikstühlen bei Nasima, der Drusin, sitzt. »Ram Karmi, der Architekt, hat ursprünglich eine Stadt unter einem Dach geplant. Das ist mehr oder weniger das, was wir jetzt auch haben.«

(erschienen in Die Zeit)